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Das Simile-Prinzip der Homöopathie

Worum es in der Homöopathie geht

Homöopathie beruht auf der Nachahmung, wie so vieles andere auch. Wir werden krank, indem wir nachahmen und auf eine andere Art und Weise der Nachahmung können wir gesund werden. Die Zeichen unseres kranken Zustandes sind unsere Symptome. „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“. So könnte man das Motto der Homöopathie beschreiben.

Die klassische Schulmedizin heilt mit dem gegen die Krankheit gerichteten Medikament. In dieser Form ahmt sie einen Gegenangriff nach.

Die Homöopathie heilt mit Medikamenten, die den Zeichen Ihres kranken Zustandes ähnlich sind, in der Art dieser am Gesunden gefundenen Zeichen aber verschieden von den Ihren. Dadurch wird die Kraft zur Heilung geweckt.

Die Reihe der Symptome, die Gesunde durch die Prüfung der jeweiligen Arznei an sich selbst erzeugt haben, weist uns nach dem Simile-Prinzip den Weg zur Heilung.

Der Arzt fölgt diesen Spuren ...

Samuel Hahnemann - Begründer der Homöopathie

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöpathie, hat das homöopathische grundlegende Prinzip bereit vor mehr als 200 Jahren klar formuliert:

"Dies beruht auf dem homöopathischen Naturgesetz. Es wurde zwar hie und da geahnt, bisher aber nicht anerkannt. Jeder wahren Heilung liegt es von jeher zugrunde:

Eine schwächere dynamische Affektion wird im lebenden Organismus von einer stärkeren dauerhaft ausgelöscht, wenn diese (der Art nach von ihr abweichend) jener sehr ähnlich in ihrer Äußerung ist.
Auch physische Affektionen und moralische Übel werden so geheilt. ...

Auch Trauer und Gram werden durch einen neuen, stärkeren Trauerfall, der einem anderen begegnet, im Gemüt ausgelöscht, auch wenn er nur erdichtet ist. Der Nachteil von einer allzu lebhaften Freude wird durch den Kaffeetrank aufgehoben, der Überfreudigkeit erzeugt. ..."

(Hahnemann, S., 2003. Organon der Heilkunst - Neufassung von Joseph Schmidt, Urban und Fischer Verlag, München, §26, S.62.)

Aus der gut begründeten Auffassung Samuel Hahnemanns folgen bisweilen überraschend anmutende Handlungsanleitungen für den homöopathischen Arzt. Er behandelt seinem Patienten und dessen Krankheit aus dieser besonderen Perspektive. In der Schulmedizin scheinbar unumstößliche Grundsätze werden in Frage gestellt und erscheinen in neuem, ungewohnten und für die Genesung sehr fruchtbaren Licht.

Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen ...

Zusammenfassend ließen sich also neben anderen folgende Grundsätze der Homöopathie beschreiben:

Die homöopathische Heilung

Heilung gelingt, wenn Patienten sich begegnen, die an verschiedenartigen Krankheiten auf ähnliche Weise leiden (Simile-Gesetz).

Die homöopathische Arzneitherapie

Eine Arznei repräsentiert die Symptome einer Krankheit.

Sind die Symptome, die eine Arznei am Gesunden erzeugt, den Symptomen einer Krankheit ähnlich, kann diese Arznei zur Heilung beitragen.

Der homöopathische Umgang mit Genussmitteln

Der täglich übliche Umgang mit Genussmitteln hat Einfluss auf unsere krankhaften Verstimmungen oder kann diese erzeugen. Vom Ergänzungsmittel unserer Nahrung werden Sie zur Arznei. In unserem Opens internal link in current windowmetabolic-balance-Programm erfahren Sie dazu näheres nach dem Motto des antiken Arztes Hippokrates: Die Nahrung sei Deine Arznei und die Arznei Deine Nahrung. Damit wir ein wesentlicher Beitrag zu Ihrer Gesunderhaltung geleistet.

Es würde den Rahmen meiner Homepage sprengen, die tiefere Konsequenz dieser und weiterer Kernsätze für die homöopathische Praxis und einer allgemeinen Lebensführung in ihrer ganzen Fülle darzustellen. Trotzdem möchte ich Ihnen noch etwas zur Anwendung der Homöopathie erläutern.

Genuine Homöopathie ist Zeichenhomöopathie 

Die Vielfalt aller möglichen Zeichenkombinationen einer Arznei sprengte lange die Möglichkeiten die uns die verfügbaren Techniken der Sprache und der Schrift boten. Die frühesten Versuche nach den Anweisungen Hahnemanns scheiterten am Umfang sowohl der Druckwerke als auch der Arbeitskapazität der beauftragten Kollegen. H.G.H. Jahr machte sich dabei einen besonderen Namen. C.M. von Bönninghausen sprang mit seinem Therapeutischen Taschenbuch in die Bresche. 

Die Fragestellung blieb dabei ungelöst: Wie komme ich am schnellsten in der Materia Medica der Prüfungssymptome an jene Stellen, die den konkreten Beschwerden des Patienten vor mir entsprechen. Die praktischen Erfordernisse täglicher Praxis ließen zunehmend zu wenig Zeit, die umfangreichen und zum Teil sehr umständlichen Suchaktionen in zumutbarer Zeit und zumutbarem Umfang zu gestalten. 

Obwohl ich in meiner Praxis schon seit langer Zeit die Mittel der EDV zur Dokumentation der Patientenbeschwerden als auch zur Arzneimittelfindung einsetzte, war ich mit den zur Verfügung stehenden Mitteln unzufrieden. Je genauer ich die Patientensymptome im Sinne der Simile-Regel und den Empfehlungen des Paragraphen 153, Organon in seiner ursprünglichen Bedeutung anwenden konnte, um so genauer entsprachen die Behandlungsergebnisse den Erfordernissen einer schnellen, sicheren, schonungsvollen und nicht zuletzt dauerhaften Besserung der Beschwerden meiner Patienten. 

System der Dokumentation und Arzneifindung 

Da mir keine geeignete Software für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt werden konnte, entwickelte ich  ein eigenständiges, professionell programmiertes Datenbank-System mit dem Namen Baitinger-Therapie-Dokumentation®.

Erst mit diesem Arbeitsmittel sind für mich die beschriebenen Arbeitsschritte praktikabel und von entsprechenden Erfolgen gekrönt. So kann ich der Besonderheit eines jeden Patienten so gerecht werden, dass ich nicht auf schwer oder unzulänglich nachvollziehbare Erfahrungen anderer Kollegen zurückgreifen muss, die sich nicht auf die nachprüfbare Wirkung homöopathischer Arzneimittel beziehen lassen und sehr häufig in die Irre führen. Leider bergen die zur Zeit gebräuchlichen Repertorien und viele Bücher, die auch Laien zugänglich sind viele solcher Fehler. 

Das System Baitinger-Therapie-Dokumentation® bietet jedem Patienten die Möglichkeit, seine eigenen Beschwerden auf eine Art und Weise zu betrachten, die es ihm ermöglicht, jederzeit einen Überblick über seine Krankengeschichte so zu gestalten, dass es dem erfahrenen homöopathische Behandler ein leichtes sein sollte, das richtige Arzneimittel zu finden, auch wenn er erst zu einem späteren Zeitpunkt mit der Behandlung des Krankheitsverlaufes betraut wird. Damit kann dem Missbrauch homöopathischer Arzneimittel entgegen gearbeitet werden. 

Zunächst steht das System Baitinger-Therapie-Dokumentation® ausschließlich den Patienten der Arztpraxis Baitinger zur Verfügung.

 
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