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Die Grundlagen der Behandlung

Jeder Organismus ist sowohl gegenüber heilsamen als auch zusätzlich krankmachenden oder krankheitserhaltenden Einflüssen offen und ihnen ausgesetzt. In beiden Fällen entscheidet nicht nur in Abhängigkeit äußerer Einflüsse letztlich eine entsprechende innere Bereitschaft darüber, ob sich die Entwicklung in die eine oder andere Richtung entfaltet.

Arzneifindung in der Homöopathie

Diese Bereitschaft, krank oder gesund zu werden, unterliegt nicht unserem bewußten Willen und läßt sich in letzter Konsequenz nicht durch Arzneimittel steuern. Zur Arzneifindung bedarf es einer gründlichen Aufnahme der gesamten Krankheitsgeschichte (Anamnese), die die wichtigsten Lebensdaten und die noch erinnerlichen Beschwerden und Krankheiten beinhaltet, dabei steht die subjektive Schilderung der Beschwerden durch den Patienten im Vordergrund.

Die Lebensgeschichte des Patienten ist wichtig

Neben den Symptomen der aktuellen (akuten oder chronischen) Erkrankung werden Angaben über die Lebensgeschichte des Patienten und seiner gegenwärtigen und seiner Herkunftsfamilie (Partner, Ehepartner, Kinder, Eltern, Großeltern und der leiblichen Verwandten) sowie seines beruflichen und sozialen Umfeldes aufgenommen, vorausgegangene Krankheiten, auch die schweren Krankheiten der Familienangehörigen, deren Todesursachen, ihr Lebensalter bei Eintritt des Todes sowie einschneidende Lebensschicksale, Behinderungen und ähnlich sich auswirkende Gegebenheiten.

"Was" Sie haben, aber auch: "wie" Sie es haben

Nicht allein in dem "was" der Patient hat, sondern "wie" er es hat, spiegelt sich seine Individualität wider. In diesem Bild zeichnet sich der Zustand seiner Krankheit und seine Bereitschaft zur Gesundung oder zum Verharren in der Krankheit ab.

An den Symptomen erkennen wir, welches Arzneimittel der Patient braucht. Jedes Symptom umfaßt den Ort seines Auftretens, die Empfindung (z.B. "als ob mich jemand berührt " oder "als ob ein Haar auf der Zunge läge" oder "schneidend wie mit einem scharfen Messer"), seine Veränderlichkeit im Zeitlichen und im Neben oder Nacheinander mit andern Begleiterscheinungen (Tageszeit, Wetter, Temperaturen etc.), seiner Modalität und die Kombination mit anderen Beschwerden.

Wir suchen nicht nach Kausalitäten, sondern betrachten die Komplexität aller Symptome in ihrer Gesamtheit wie in der Gesamtschau eines einheitlichen Bildes. Zur Anamnese gehört auch die Berücksichtigung der Ergebnisse nichthomöopathischer Behandlungen und entsprechender diagnostischer Verfahren.

Zur vollen Wirksamkeit der Arznei bedarf es der richtigen Dosierung und der Beachtung von Einflüssen, die die Wirksamkeit einer Arznei herabsetzen oder je nach Empfindlichkeit oder Bereitschaft (s.o.) den jeweiligen Organismus blockieren.

Sorgfältige Überprüfung möglicher Wechselwirkungen

Vor allem die Einnahme anderer Medikamente muß im Detail genau abgesprochen werden (nicht nur allopathische, sondern auch homöopathische und ähnliche Medikamente, Heilkräuter etc.), ebenso die Einflußnahme begleitender therapeutischer Maß nahmen und diagnostischer Unternehmungen besonders von energetischem Charakter (Röntgen etc.). Auch sie können störend auf die Behandlung einwirken. Alle Einflüsse, die wie ein Medikament auf den Organismus wirken, sollten berücksichtigt werden, auch Dinge des täglichen Lebens, die gemeinhin nicht als Arzneimittel eingestuft werden, jedoch auch ohne homöopathische Behandlung Arzneiwirkung haben (z.B. Kaffee) und den Gesundheitszustand unmerklich, aber dennoch nachhaltig beeinflussen können.

Sie werden detailliert und individuell angeleitet und unterstützt

Sie erhalten dazu zu Behandlungsbeginn detaillierte Informationen, ob und wie Sie evtl. Umstellungen vornehmen und bestimmte Maßnahmen vermeiden können, um die volle Wirksamkeit der Therapie zu gewährleisten. Dies unterliegt Ihrem persönlichen Willen und soll die Behandlung nicht grundsätzlich in Frage stellen. In Ausnahmefällen können in einem Übergangsstadium allopathische Medikamente, auf die aus gesundheitlichen Gründen nicht sofort verzichtet werden kann, gleichzeitig verordnet werden. Zur eindeutigen Beurteilung der Wirkung des homöopathischen Arzneimittels sollten alle sonstigen arzneilichen und anderen therapeutischen Einflüsse, denen sich der Patient aussetzt, bekannt sein und nach Möglichkeit auf die Behandlung abgestimmt oder gar nach entsprechender Rücksprache vermieden werden.

Verabreichungsform homöopathischer Arzneien

Die homöopathische Arznei wird immer als Einzelgabe in den dem Krankheitsverlauf und der Krankheitsbeschaffenheit entsprechenden Abständen verabreicht, als Globulus, Tropfen oder in Ausnahmefällen als Tabletten. Die Potenzierungsform ist in der Regel die C-Potenz (Globuli) oder die Q-Potenz (Tropfen). In der Regel nehmen Sie das Medikament einmal täglich (Q-Potenz), später in größeren Abständen, oder bei den C-Potenzen einmalig in größeren Abständen ein. In akuten Fällen kann davon abgewichen werden. Die Festlegung der Dosierung gehört alleine in die Hand des erfahrenen Arztes.

Sehr genaue Beobachtung der Wirkung

Bis zur genauen Dosisfindung kann es zu Verschlechterungen des Beschwerdebildes kommen, die im weiteren Behandlungsverlauf durch eine kunstgerechte Anpassung der Dosis vermieden werden. Für die korrekte Durchführung der Behandlung ist ein genaues Protokoll der Beschwerden des Patienten erforderlich. Die Protokollierung der Anamnese und des weiteren Verlaufs erfolgt in meiner Praxis auf EDV, (Computer) zur Gewährleistung der Verfügbarkeit sämtlicher Daten in jedem Behandlungsabschnitt.

Ihre Mitwirkung ist ausdrücklich erwünscht

Sie selbst sollten ein Protokollheft anlegen, in welchem Sie alle die Ihnen auffallenden Beschwerden nach Datum und Art sowie Modalität (Zeit, Ort, Dauer, Gleichzeitigkeit oder Abfolge mit anderen Beschwerden, Stärke und ihre Veränderung) und den Zeitpunkt der Einnahme Ihres Medikamentes festhalten, um dieses Protokoll bei Kontakten mit mir vorliegen zu haben, damit unnötige Verzögerungen und Ungenauigkeiten in der Behandlung vermieden werden können.

Es bedarf "lediglich" der Registrierung Ihrer ohnehin wahrgenommenen Beschwerden in möglichst differenzierter Form; eben etwas genauer, als es in der schulmedizinischen Behandlung gemeinhin üblich ist.

Es geht darum, hochkomplexe Strukturen zu erkennen und sich verborgene Wirkungszusammenhänge für den Genesungsprozesse nutzbar zu machen.

Mit dem System AllSimiliarSigns® erhalten Sie dabei wesentliche Hilfestellungen. 

Zusätzliche therapeutische Massnahmen

Bei einer kunstgerechten homöopathischen Anamneseerhebung muß nach Hahnemann bereits vor der Arzneiwahl festgestellt werden, ob das korrekt gewählte Arzneimittel begleitender therapeutischer Maßnahmen zur Entfaltung seiner vollen Wirksamkeit bedarf. Dies ergibt sich aus den bereits dargestellten Zusammenhängen.

Arzneimittel alleine können oft nicht heilen.

In meiner Praxis arbeite ich seit mehr als 12 Jahren ausschließlich klassisch homöopathisch, verbinde diese Arbeit jedoch im Sinne des Ähnlichkeitsgesetzes insbesondere mit der Opens internal link in current windowsystemisch-phänomenologischen Psychotherapie, die nicht nur erstaunliche Ähnlichkeiten mit der Homöopathie aufweist, sondern diese hervorragend ergänzt. Diese stellt eine wesentliche Bereicherung der Methodik in der Homöopathie und eine deutliche Verbesserung und Stabilisierung des Heilerfolges dar. Das ist eine sehr beruhigenden Perspektive für Ihre Heilung.

 

 
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